16.09.2011
Der Chefanlagestratege der Deutschen Bank, Ulrich Stephan, hat vor einer Blasenbildung im Goldmarkt gewarnt; „Wir rechnen mit einem weiteren Anstieg des Goldpreises", sagte er in Frankfurt. Mit Blick auf den bisherigen Preisanstieg des Edelmetalls sei es wahrscheinlich, dass am Goldmarkt gerade eine Blasenbildung beginne. Innerhalb der kommenden 18 Monate könne der Goldpreis sogar bis auf 2900 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) steigen. Ein Goldpreis in Höhen von 2500 bis 2900 Dollar deute allerdings auf eine Blase in diesem Markt hin, so Stephan. Angetrieben durch die Schuldenkrise in den Vereinigten Staaten und Europa sowie die Turbulenzen am Aktienmarkt, ist der Goldpreis im Höhenflug und steigt das elfte Jahr in Folge. Auch die Käufe von Notenbanken aus Schwellenländern haben den Goldpreis getrieben. Mit 1921 Dollar war Gold am 6. Septeniber so teuer wie nie. Am Mittwoch kostet das Metall rund 1820 Dollar.
Quelle: Die Welt, 14.09.2011

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