24.11.2011

Das Post-Panamax-Schiff erfüllt neuste ökologische Anforderungen
Bereits Mitte Oktober wurde der Frachter für 13.100 Standardcontainer in Südkorea getauft. Mit 366 Metern Länge, 48,2 Metern Breite und einem Tiefgang von 15,5 Metern gehört er zu den größten Containerschiffen, die jemals gebaut wurden.
Die "E.R. Benedetta" ist das 100. Schiff, das die 1998 gegründete Reederei E.R. Schifffahrt in Betrieb nimmt. In den nächsten Tagen soll das große Containerschiff unter deutscher Flagge in Dienst gestellt werden.
Neuste Umweltstandards
Im Vergleich zu einem 8.500-TEU-Schiff vermindert sich der CO2-Ausstoß pro Container bei dieser neuen Generation von Großcontainerschiffen um rund 30 Prozent. Bei deutlich höherer Transportleistung verbrauchen die Riesenfrachter kaum mehr Treibstoff als ein 8.500-TEU-Schiff. Die Reederei kann damit rund 30 Prozent ihrer Treibstoffkosten einsparen. Schon bei den heutigen Preisen ergeben sich jährliche Einsparungen von rund 19 Mio. US-Dollar pro Schiff. Die E.R. Benedetta kann schwefelarme Brennstoffe einsetzen und verfügt über den Environmental Passport des Germanischen Lloyd. Sie erfüllt damit die neusten technologischen und ökologischen Anforderungen um Emissionen in die Luft und in das Wasser zu reduzieren.
15 Jahre Chartervertrag schützt vor Marktrisiken
Die E.R. Benedetta ist für 15 Jahre an die zweitgrößte Linienreederei der Welt verchartert. Nach 10 und 12,5 Jahren kann die Beteiligungsgesellschaft den Vertrag je nach Marktumfeld zum vereinbarten Preis von US$ 60.275 verlängern oder einen anderen Chartervertrag mit höheren Preisen abschließen.
Chancen und Risiken
Das renommierte SCOPE Investment Rating hat die Beteiligung mit „A+“ ausgezeichnet.
Als Chancen nennt SCOPE geringere Zinsausgaben und einen höheren Veräußerungserlös durch Ausübung der Kaufoption.
Als Risiken werten die Analysten einen möglichen Ausfall des Charterers und höhere Aufwendungen bei den Schiffsbetriebskosten. Wobei eine Anpassung der Einnahmen an erhöhte Betriebskosten evtl. nicht möglich sein könnte.
Ausschüttungen und steuerliche Situation
Die Beteiligungsgesellschaft erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Aufgrund der Möglichkeit einer pauschalen Gewinnermittlung nach § 5a EStG, der sogenannten Tonnagesteuer, fallen bei einer geplanten Ausschüttung von 220 % nur 2,27 % steuerliche Belastung an.

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