Die Energiegewinnung mit Hilfe von Solaranlagen ist relativ weit verbreitet, weil sie nahezu überall umsetzbar ist. Die so genannten Solarfonds machen sich diese Art der Energiegewinnung zunutze.
Begriffe wie Öko-Strom, erneuerbare Energien oder auch Photovoltaik-Anlagen sind aus den Nachrichten und Schlagzeilen nicht mehr wegzudenken. Solarfonds bestehen aus einer Kapitaldecke, die von einem oder mehreren Kapitalanlegern bereitgestellt wird. Dieses Kapital fliest dann in die Umsetzung eines konkreten Solar-Projekts. Damit sind die Anleger nicht nur am Bauprojekt selbst, sondern auch am späteren Nutzen der jeweiligen Anlage beteiligt und kommen in den Genuss der Vorteile.
Dazu zählen insbesondere die relativ genaue Rentabilitätsberechnung der Anlage sowie der damit verbundene spätere Erlös. Außerdem sind Solarfonds eine sehr beständige und sichere Investition angesichts der immer prekärer werdenden Situation der fossilen Rohstoffe. Dazu kommt eine per Gesetz garantierte Abnahme des erzeugten Stroms, wodurch ein späterer Mindestertrag von Beginn an feststeht. Und da die staatliche Förderung nur bei aussichtsreichen Projekten greift, ist auch das Risiko von Fehlinvestitionen bei Solarfonds sehr gering.