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Leonidas-Beteiligungen zahlen Ausschüttungen in Höhe von EUR 5,3 Mio. in 2015

13.07.2015

Für neun Solar- und Windbeteiligungen der Leonidas Associates GmbH stehen die Ausschüttungen bis spätestens 31. Juli 2015 an. Insgesamt wird die Summe von fast EUR 5,3 Mio. für alle Beteiligungen in diesem Jahr noch angewiesen - so viel wie noch nie zuvor in der Unternehmensgeschichte.

 „Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis. Es ist das logische Resultat konsequenter Arbeit, insbesondere der Abteilungen für Technik, die mehr als 15 Mitarbeiter zählt. Mittlerweile beschäftigt die Unternehmensgruppe mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen“ kommentiert Max-Robert Hug, Geschäftsführender Gesellschafter.

Wertentwicklung von Solar- und Windkraftwerken zeigt nach oben

Neben der anstehenden Ausschüttung ist die Wertentwicklung der Anlagegegenstände der zweite, wichtige Faktor für die Rentabilität eines Investments. Die positive Nachricht: Die Preise für Solar- und Windkraftanlagen steigen – und damit auch der Wert der bestehenden Kraftwerke in den Beteiligungsgesellschaften der Leonidas. Deshalb stellt David Jones, Leiter des Bereichs Erneuerbare Energien bei Allianz Capital Partners erst vor wenigen Tagen im Interview mit dem hauseigenen Web-Magazin fest: „Aufgrund des hohen Wettbewerbs ging die Rendite am Markt über die letzten Jahre allerdings zurück. Derzeit beläuft sich die durchschnittliche Rendite am Markt für Erneuerbare Energien auf ungefähr fünf bis sechs Prozent.“ (Portfolio-institutionell - Noch mehr Wind und Sonne fürs Portfolio).

Diese Entwicklung ist eine Bestätigung insbesondere für das Konzept der Leonidas-Windbeteiligungen mit kurzer Laufzeit: Die Windparks sollen schon Ende 2016 an einen oder mehrere institutionelle Investoren veräußert werden. Die Gespräche dazu laufen bereits. Aber auch alle Investoren in den Beteiligungen mit langer Laufzeit können sich freuen. Schließlich prognostizieren die Beteiligungen von Leonidas nach 15 Jahren einen Verkaufserlös nur knapp über 20 Prozent. Frederik Bruns von der Allianz Capital Partners kommt dagegen in seiner Publikation „Windfall Profit in Portfolio Diversification“ zu dem Ergebnis, dass ein Windpark noch ca. 70 Prozent seiner Anschaffungskosten wert sein müsste.

Sogar die Projekte der erst im Juni 2015 platzierten Beteiligungen Leonidas XVI und XVII profitieren durch die verhandelten Einkaufspreise in Kombination mit dem historisch niedrigen Zinsniveau, wie die unverändert hohe Ausschüttungsprognose der Investments bewiesen hat. Übrigens: Sollten die Zinsen für Fremdfinanzierungen wieder steigen, dann wird sich voraussichtlich auch der Wert der bestehenden Wind-und Solarkraftwerke weiter nach oben entwickeln. Denn die Ausgaben für Zins und Tilgung bleiben konstant während die Einnahmen im Rahmen der Einspeisevergütung in Frankreich einmal im Jahr an die Inflation angepasst werden.

Ausschüttungen

Solarbeteiligungen Leonidas I bis VI

Die Solarfonds Leonidas I, II, und IV schütten wie geplant in voller Höhe von 8 Prozent aus, Leonidas I zum fünften Mal in Folge, Leonidas II und IV bereits zum vierten Mal. Lediglich für den Frankreich–Solarfonds Leonidas V wird die Auszahlung aufgrund von Kosten für notwendige Optimierungs- bzw. Umbauarbeiten an zwei verhältnismäßig großen Projekten erstmals auf 5 Prozent reduziert. Diese Maßnahmen werden die Effizienz und damit die Stromproduktion der Projekte in den kommenden Jahren nachhaltig verbessern. Im Anschluss werden die Kosten bei den Versicherungen, für ein Projekt darüber hinaus beim Generalunternehmer - geltend gemacht.

Italien-Solarfonds Leonidas VI kann entgegen der vorsichtigen Planung schon wieder 2-3 Prozent ausschütten Besonders erfreulich ist die jüngste Entwicklung des Italien-Solarfonds Leonidas VI: Trotz der rückwirkenden Reduzierung der Einspeisevergütung durch den italienischen Staat sollte die Beteiligung entgegen der vorsichtigen Ankündigung in 2015 schon wieder 2 bis 3 Prozent ausschütten können. Hintergrund ist die konstant-hohe Stromproduktion der fünf Kraftwerke, die im Gegensatz zu vielen anderen Projekten im Süden Italiens regelmäßig über dem Plan liegt.

Die Anlage Givoni befindet sich als eine von insgesamt sechs Anlagen nach einem Tornadoschaden bis September im Wiederaufbau. Durch die Deckungszusage der Versicherung sind sowohl die Ertragsausfälle als auch die Kosten für die Errichtung bis zum Wiederanschluss gedeckt.

Ausschüttung Wasserfonds Leonidas VII H2O zum 31. Oktober 2015

Die Auszahlung für den Wasserfonds Leonidas VII H2O wird - wie bereits im Schreiben Ende 2014 zur Umstrukturierung des Investments angekündigt - zukünftig immer zum 31. Oktober eines jeden Jahres angewiesen. Die Höhe der geplanten Auszahlung beträgt wieder die vollen 7,00 Prozent.

Ausschüttung Windbeteiligungen Leonidas VIII bis XIII

Die Ausschüttungen für die Windbeteiligungen Leonidas VIII bis XIII der Leonidas werden in diesem Jahr angepasst. Hintergrund ist das seit mehr als 10 Jahren schlechteste Windjahr in Frankreich. Trotz des schlechten Windjahres 2014 ist eine Ausschüttung möglich. Die Höhe der Ausschüttungen für die Beteiligungen Leonidas VIII und X liegt bei 4 Prozent, für Leonidas XI bei 3 Prozent für und für Leonidas XIII bei 2 Prozent, jeweils bezogen auf das eingezahlte Eigenkapital.

Jährliche Schwankungen im Windaufkommen vollkommen normal

Jährlichen Schwankungen im Windaufkommen sind vollkommen normal. Deshalb werden auch in den kommenden Jahren die Ausschüttungen mal höher, mal tiefer sein als im langjährigen Mittel prognostiziert. Wichtig ist, dass die Windgutachten inklusive Sicherheitsabschlag von insgesamt 10 Prozent entsprechend vorsichtig angesetzt wurden und damit die Summe der Einnahmen aus dem Verkauf des produzierten Stroms über mehrere Betriebsjahre hinweg stimmt. Alle Wind-Beteiligungen der Leonidas sind diesbezüglich auf dem richtigen Weg: Die Windgeschwindigkeit in den Betriebsmonaten ab Ende Februar 2014 liegt ca. 13 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Und trotzdem ist die tatsächliche Stromproduktion über alle Windparks „nur“ ca. 20 Prozent unter den Erwartungen. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang: Die Stromproduktion verhält sich bei Windkraftanlagen überproportional zur Windgeschwindigkeit: Liegt die durchschnittliche Windgeschwindigkeit 10 Prozent unter dem Plan, dann sinkt die Stromproduktion um 27 Prozent. Im Gegensatz dazu mussten Betreiber benachbarter Windparks teilweise deutlich höhere Einbußen in Kauf nehmen.

Schuldendienstreservekonten mit Liquidität aufgefüllt

Erfreulich ist, dass parallel zur Ansparung der Ausschüttungen die sogenannten „Debt Service Reserve Accounts“ (Schuldendienstreservekonten) für alle Windparks, die seit dem Jahr 2014 in Betrieb sind, entsprechend den Vorgaben der finanzierenden Banken komplett gefüllt werden konnten. Das sorgt langfristig für Sicherheit in schlechten Windjahren, da Zins und Tilgung zugunsten der finanzierenden Banken aus diesem Topf bedient werden können. Die Summe muss jeweils 50 Prozent des jährlichen Kapitaldienstes aus Zins und Tilgung entsprechen. Das Geld ist auf einem eigenen Konto der jeweiligen Betreibergesellschaft hinterlegt.

Professionelle Konzeption der Beteiligungen von Leonidas

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang: Eine Liquiditätsreserve auf Ebene der Fondsgesellschaft, um im Falle von ersten, schwachen Windmonaten eine Ausschüttung für Investoren darstellen zu können, gibt es bei den Beteiligungen von Leonidas nicht. Die Konzepte entsprechen denen für institutionelle Investoren. Das bedeutet, dass Leonidas konsequent das Kapital der Anleger für den Bau und anschließenden Betrieb der Anlagen verwendet. Nur so ist eine Investitionsquote in allen Fondsgesellschaften von über 96 Prozent – und damit eine Maximierung der Renditeerwartung über die gesamte Laufzeit - möglich.

Auf der Ebene der Betreibergesellschaften in Frankreich sorgt dafür die oben beschriebene Schuldendienstreserve für entsprechende Sicherheit. Wie Sie 2014 erkennen können sind wir sogar in einem sehr schlechten Windjahr immernoch in der Lage eine Ausschüttung zahlen zu können.

Jahr 2015 mit mehr Wind – Sonderausschüttung zum Jahresende 2015 möglich

Bitte beachten Sie: Die Stromproduktion der Anlagen in 2015 liegt bis einschließlich Juni bereits deutlich höher als in 2014. Aktuell sprechen wir mit den finanzierenden Banken, damit wir zum 31.12.2015 noch eine weitere Ausschüttung vornehmen können, um Investoren bei weiterhin konstant-guten Windverhältnissen dieses Jahr direkt noch profitieren zu lassen.

Quelle: Leonidas

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