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MPC Capital: Bioenergie

22.07.2010

Investieren in ein Biomassekraftwerk in Südbrasilien

- Steigende Stromnachfrage
- Fertigstellung des Kraftwerks bis Ende September
- Benötigte Reishülsen (Biomasse) durch Lieferverträge für 12 Jahre gesichert
- Dreifache Nutzung des Abfallprodukts Reishülsen
- Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 268 %
- Einfaches Steuerkonzept
 
Brasiliens Strommarkt ist der größte Südamerikas. Trotz des Rohstoffreichtums und einer führenden Position im Bereich der umweltfreundlichen Stromerzeugung ist Strom jedoch ein knappes Gut. In den täglichen Spitzenzeiten des Stromverbrauchs haben Großverbraucher für den Strombezug deutliche Aufschläge auf die Strompreise zu leisten, was dazu führt, dass teilweise die verarbeitende Industrie in diesen Zeiträumen ihre Produktion reduziert, um die hohen Stromkosten zu kompensieren. Um dem auf 5 % geschätzten jährlichen Anstieg der Stromnachfrage gerecht zu werden, müssen die Erzeugungs-, Übertragungs- und Verteilungskapazitäten in den nächsten Jahren deutlich ausgebaut werden. Die Produktion von Strom und Wärme über den Einsatz von Biomassekraftwerken ist in Brasilien seit längerem etabliert.

Der MPC Bioenergie setzt auf diese Art von Energiegewinnung und investiert in ein Biomassekraftwerk, das aus Reishülsen Strom produziert. Brasilien nimmt weltweit in der Reisproduktion einen Spitzenplatz ein. Mit einer jährlichen Produktion von etwa 12 Millionen Tonnen ist es neben Asien der weltweit größte Reisproduzent. Etwa 20 % der gesamten Ernte sind Reishülsen. Die Verwertung der Reishülsen schafft einen weiteren Mehrwert für die Umwelt. Denn die Entsorgung der Reishülsen auf großen Deponien wird vermieden und damit klimaschädliche Methangase, die bei der Deponierung freigesetzt werden. Die Stromproduktion erfolgt kohlendioxidneutral und damit umweltfreundlich.

Knapp zwei Drittel der brasilianischen Reisernte werden im Bundesstaat Rio Grande do Sul im Süden Brasiliens eingefahren, dem zukünftigen Standort des Biomassekraftwerks. Das Kraftwerk wird im Einzugsgebiet von 20 Reismühlen errichtet. Damit stehen im Umfeld reichlich Reishülsen für die weitere Verarbeitung zur Verfügung. Bei einer jährlichen Reisproduktion von etwa 7,5 Millionen Tonnen in Südbrasilien fällt eine Menge von etwa 1,5 Millionen Tonnen Reishülsen an. Circa 96.000 Tonnen benötigt das Kraftwerk jährlich, um eine geplante Leistung von 12,3 Megawatt zu produzieren. Die Fondsgesellschaft hat durch 15 einzelne Lieferverträge die Lieferung der benötigten Reishülsen zu 100% über eine Vertragslaufzeit von 12 Jahren vertraglich gesichert. Mit dem Bau des Biomassekraftwerks wurde bereits begonnen. Die Fertigstellung ist für Ende September geplant.

Anleger profitieren gleich dreimal von diesem Investment. Primär profitieren sie von den Einnahmen aus dem Verkauf des erzeugten Stroms. Dieser ist in Brasilien konkurrenzfähig zum konventionell erzeugten Strom. Regenerativ erzeugter Strom wird durch die Halbierung der Stromleitungsgebühr gefördert, welche der Stromkunde zu zahlen hat. Zudem spricht für das Investitionskonzept, dass der Strombedarf in Südbrasilien schneller wächst als der Zubau neuer Kraftwerke.

Die zweite Einnahmequelle der Fondsgesellschaft ergibt sich aus dem Kohlendioxid-Emissionshandel. Hierfür sollen dem Kraftwerk Kohlendioxid-Zertifikate von der United Nations Framework Convention on Climate Change dafür zugesprochen werden, dass der Strom weitgehend kohlendioxidneutral erzeugt wird sowie klimaschädliche Methan-Emissionen vermieden werden. Die Kohlendioxid-Zertifikate können auf internationalen Handelsplattformen veräußert werden.

Durch den Verkauf der Asche, die beim Verbrennen der Reishülsen entsteht, ergibt sich eine dritte Einnahmequelle. Sie kann als Füllstoff in der Gummi- und Betonerzeugungsindustrie sowie als Zuschlagstoff für Kunststoffprodukte in der Automobilzuliefererindustrie verwendet werden.

Das Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 28 Millionen Euro soll zu 100 % aus Eigenkapital finanziert werden. 

Hier die Informationen zum >>>MPC Bioenergie Brasilien. Anleger können sich mit mindestens 10.000 Euro zuzüglich 3 % Agio beteiligen. Der Gesamtmittelrückfluss soll bei einer Laufzeit von 17,5 Jahren 268 % betragen.

Quelle: BIT Treuhand

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