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Wattner: Auszahlungen an Wattner Anleger

14.01.2019

Rückzahlung Wattner SunAsset 2 + Solar-Ausschreibungen ab 2019 + Wattner SunAsset 8 – bereits das vierte Solarkraftwerk gekauft

Im August bzw. Dezember 2018 haben die beiden solaren Betreiberfonds Wattner SunAsset 2 & 3 die zweite Auszahlung 2018 in Höhe von jeweils 4,1% geleistet. Nach den ersten Auszahlungen im April bzw. August haben die Anleger beider Fonds für dieses Jahr insgesamt laufende Auszahlungen in Höhe von 8,1% ihrer Kommanditeinlagen erhalten.

Anlegern des Wattner SunAsset 2, die sich für die plangemäße Beendigung zum 31.12.2018 entschieden haben, wurden im November und damit 5 Wochen vor Fälligkeit die investierten Einlagen in Höhe von 22,6 Millionen Euro zuzüglich der prospektierten Überschusszahlung in Höhe von 3,6 Millionen Euro ausgezahlt. Der Fonds erzielte für diese Anleger einen Gesamtüberschuss von 81,01% in acht Jahren.

Ebenfalls im August hat der Solarbaufonds Wattner SunAsset 4 die zweite Auszahlung in Höhe von 2,5% vorgenommen. Inklusive der ersten Auszahlung im April erhielten die Anleger für das Jahr 2018 zusammen 5,0% ihrer Kommanditeinlagen ausgezahlt.

Zinsen in Höhe von insgesamt 3,0% erhielten die Anleger des Wattner SunAsset 5 im April und August dieses Jahres, gefolgt von der Anfang Dezember ausgezahlten Tilgung in Höhe von 3,0%.

Zinsen in Höhe von insgesamt 4,5% erhielten die Anleger des Wattner SunAsset 7 im April und August dieses Jahres, gefolgt von der Anfang Dezember ausgezahlten Tilgung in Höhe von 1,25%.

Die ersten Anleger des gegenwärtig in der Platzierung befindlichen Wattner SunAsset 8 haben ihre Zinsen für2018 in Höhe von 4,5% - zuzüglich einer Bonusverzinsung von 1,0% - ebenfalls erhalten.Alle Vermögensanlagen von Wattner haben dieses Jahr pünktlich und prognosegemäß ausgezahlt.

Deutschland will den Anteil der erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung bis zum Jahr 2030 auf etwa zwei Drittel steigern.

Damit das gelingt, müssen unter anderem mehr Solaranlagen ans Netz gehen. Denn bisher sind hierzulande erst etwa 38% des Stroms grün. Am 30.11.2018 hat der Bundestag mit den Stimmen der großen Koalition aus CDU/CSU und SPD das Energiesammelgesetz (EnsaG) beschlossen, welches unter anderem die aktuelle Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beinhaltet und die Ausschreibungen für Wind- und Solarenergie ab 2019 regelt. Freiflächen- sowie Aufdach-Solaranlagen mit mehr als 750 Kilowatt (kW) Leistung erhalten weiterhin nur dann eine EEG-Einspeisevergütung, wenn sie im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens einen Zuschlag gewonnen haben, dessen Höhe die Vergütung für den produzierten Solarstrom für genau 20 Jahre ab dem Moment der Aktivierung des Zuschlags festlegt.

Die Bundesnetzagentur organisiert die seit dem Jahr 2015 stattfindenden Solar-Ausschreibungen. Bisher gab es jedes Jahr 3 Auktionsrunden, die sogenannte Solar-Einzelausschreibung mit zuletzt jeweils 200 MW pro Runde, und seit 2018 jährlich 2 Runden gemeinsamer Ausschreibung für Wind und Solar, ebenfalls für 200 MW pro Runde. Letztere wurden zu 100% durch die Solarenergie gewonnen, was nach den alten Regelungen zu entsprechenden Verringerungen in Höhe der zusammen 400 MW bei den geplanten Volumina der Einzelausschreibungen in 2019 führen sollte.

Das nun beschlossene neue Gesetz verzichtet für 2019 auf diese Abzüge, reduziert jedoch für die nächsten 3 Jahre grundsätzlich die Volumina der Solar-Einzelausschreibungen auf Werte in Höhe von 100 bis 175 MW pro Runde. Bei den gemeinsamen Ausschreibungen Wind und Solar bleibt es für die nächsten 3 Jahre bei je 2 Runden à 200 MW. Darüber hinaus soll es in den Jahren 2019 bis 2021 zwei zusätzliche Auktionsarten geben: Das sind zum einen sogenannte Solar-Sonderausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von 4 Gigawatt (GW) sowie technologieübergreifende Innovationsausschreibungen - bei denen grundsätzlich das kleinste Gebot den Zuschlag erhält - von insgesamt 1,15 GW.

Ab dem Jahr 2022 sollen diese beiden neuen Auktionsarten wieder entfallen, ebenso die gemeinsame Ausschreibung für Wind und Solar, und damit zu den 3 Runden à 200 MW Solar-Einzelausschreibung zurückgekehrt werden.

Für 2019 sind damit jeweils zum 1. des Monats folgende Auktionsrunden für Solarprojekte vorgesehen: 

  • Februar, Einzelausschreibung: 175 MW 
  • März, Sonderausschreibung: 500 MW 
  • April, Ausschreibung Wind/Solar: 200 MW 
  • Juni, Einzelausschreibung: 150 MW 
  • September, Innovationsausschreibung: 250 MW 
  • Oktober, Einzelausschreibung: 150 MW 
  • November, Ausschreibung Wind/Solar: 200 MW 
  • Dezember, Sonderausschreibung: 500 MW

Für die Jahre 2020 und 2021 stehen die verschiedenen Auktionsrunden ebenso fest, jedoch verringern sich ab 2020 die Volumina der Solar-Einzelausschreibungen sowie der Solar–Sonderausschreibungen um (a) die Summe der installierten und an die Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagenleistung der Freiflächenanlagen mit einer Leistung bis 750 kW, die ohne Auktion eine feste Vergütung nach dem EEG erhalten sowie (b) um die Hälfte der Leistung, die bei einer „gemeinsamen Ausschreibung“ im jeweils vorangegangen Kalenderjahr bezuschlagt worden ist.

Bereits 2012 hatte die Bundesregierung festgelegt, dass keine neue Solaranlage mehr eine Einspeisevergütung für den Strom bekommen wird, wenn die Kapazität aller deutschen Solaranlagen 52 GW erreicht. Nach Angaben des Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) könnte dieser Wert im Verlauf des Jahres 2020 erreicht sein. Dann muss der Solarstrom neuer Solaranlagen, die außerhalb einer Ausschreibung vergütet worden wären, selber verwendet oder am freien Markt verkauft werden.

Solaranlagen, die aufgrund gewonnener Zuschläge in Auktionen vergütet werden, sollen durch diesen Deckel nicht eingeschränkt werden.

Wattner SunAsset 8 hat bereits das vierte Solarkraftwerk gekauft. Es handelt sich um die Freiflächenanlage Oberröblingen mit einer Leistung von 3,997 Megawatt (MW). Kurz davor wurde das Kraftwerk Harbke mit einer Leistung von 4,884 MW gekauft. Damit umfasst das Portfolio des SunAsset 8 bereits ein Investitionsvolumen von 5,7 Millionen Euro.

Weitere Informationen zum aktuellen Beteiligungsangebot finden Sie >>>HIER<<<.

Quelle: BIT Treuhand

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