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ZWEI BLOCKHEIZKRAFTWERKE ERWORBEN

28.05.2018

Für die in 2017 voll platzierte Vermögensanlage ZUKUNFTSENERGIE DEUTSCHLAND 4 wurde rückwirkend zum 01.05.2018 in zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) investiert, die bereits seit 2012 in Betrieb sind.

Der Kaufpreis beträgt 5,6 Mio. Euro. Gebaut wurden die BHKW von GE-Jenbacher, einem der führenden Hersteller von Gasmotoren und BHKW. Die beiden 20-Zylinder-BHKW mit 4,548 Megawatt (MW) Leistung erzeugen pro Jahr 27,288 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom und 31,260 Mio. kWh Wärme. Der Strom wird in das örtliche Stromnetz eingespeist, sodass damit rund 7.800 Haushalte versorgt werden können. Die Vergütung erfolgt bis 31.12.2032 nach dem EEG 2012. Die erzeugte Wärme wird mit einem langjährigen Abnahmevertrag zum größten Teil in das örtliche Fernwärmenetz der Stadtwerke Ulm (SWU) eingespeist und vergütet.

Die Motoren sind Bestandteil eines Heizkraftwerks bei Ulm. Die Gaserzeugung und-aufbereitung bleibt weiterhin beim Verkäufer. Das Gas als Brennstoff der BHKW ist über einen langjährigen Gasliefervertrag gesichert. Die BHKW können alternativ auch mit Bio-Erdgas betrieben werden. Die BHKW erreichen einen hohen elektrischen Wirkungsgrad von 39 Prozent. Durch die Nutzung der Abgase erreicht das Kraftwerk zudem einen thermischen Wirkungsgrad von 45 Prozent. Insgesamt werden über 84 Prozent der eingesetzten Energie in Strom und Wärme umgesetzt.

Im Heizkraftwerk wird unbehandeltes Holz unter hohen Temperaturen verschwelt. Bei der Verschwelung zerfällt das Holz und es entsteht der eigentliche Brennstoff für das Heizkraftwerk: Holzgas. Diese Gase werden verbrannt. Mittels Kraft-Wärme-Kopplung wird in den beiden angeschlossenen BHKW Strom und Wärme erzeugt.

Das Holz stammt vorwiegend aus der Wald- und Landschaftspflege der Region. Bei rund 50 Prozent des Materials handelt es sich um Waldhackgut aus Schwachholzabschnitten sowie um Durchforstungsholz. Darüber hinaus kommen Baum- und Strauchabschnitte der Städte Ulm und Neu-Ulm sowie Hackgut aus aufbereitetem Schwemmgut der SWU-Wasserkraftwerke zum Einsatz.

In drei Silos von rund 13 Metern Höhe wird das Holz gelagert. In einem vierten Silo werden die Hackschnitzel getrocknet. Der Holzvergaser selbst ist ein Stahlbehälter von etwa drei Metern Durchmesser und 11 Metern Höhe. "Es ist uns mit den beiden BHKW nicht nur gelungen, zwei renditestarke Objekte für unsere Investoren zu erwerben, sondern zusätzlich einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und dezentrale Energieversorgung zu leisten", zeigt sich Bernd Neitzel, geschäftsführender Gesellschafter von NEITZEL & CIE., erfreut.

ZUKUNFTSENERGIE DEUTSCHLAND 4 setzt mit dem Erwerb dieser BHKW seine Investitionsstrategie kontinuierlich und im Rahmen der Investitionsvorgaben der Vermögensanlage um. Neben den jetzt erworbenen BHKW wurde bereits in 14 Solarparks mit gut 10 MW Leistung investiert. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich damit auf knapp 20 Mio. Euro.

Quelle: Neitzel & Cie.

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